Interdisziplinäre Musikpädagogik

Das IMP-Institut an der GMPU versteht die Musikpädagogik als eine Wissenschaft, die sich mit der Beziehung zwischen Musik und Mensch in den unterschiedlichen Prozessen der Aneignung und Vermittlung befasst. Die Forschungs- und Lehrtätigkeit richtet sich dabei an Studierende, die später in Schulen, Musikschulen und anderen Berufsbereichen musikpädagogisch tätig sein möchten.

Durch den Zusatzbegriff der „Interdisziplinarität“ wird verdeutlicht, dass die Musikpädagogik in enger Verknüpfung mit anderen Wissenschaften und deren Teildisziplinen steht. So etwa mit den Erziehungswissenschaften, der Psychologie, der historischen oder systematischen Musikwissenschaft, der Musiktheorie, der Musiktherapie usw.
Diese breite Sichtweise eröffnet den Musikpädagog*innen eine bessere Möglichkeit mit den sich zunehmend verändernden Berufsbildern und Arbeitswelten im 21. Jahrhundert besser umgehen zu können.

Auch der „intradisziplinären“ Vernetzung widmet man an der GMPU entsprechende Aufmerksamkeit, so z.B. zwischen der elementaren Musik- und Tanzpädagogik und der instrumentalen/vokalen Frühpädagogik; zwischen Musikvermittlung, Konzertpädagogik und unterrichtspädagogischen Konzertformaten; zwischen musikpädagogischen Konzepten des Klassenmusizierens sowie des Musizierens in heterogenen/inklusiven Großgruppen außerhalb der Regelschulen uvm.

Das IMP-Institut gliedert sich in folgende Fachbereiche:

  1. Elementare Musikerziehung (EMP)
  2. Volksmusik/Ethnomusik (VM)
  3. Musikerziehung/Instrumentalmusikerziehung (ME/IME)
  4. Methodik und Didaktik
  5. Interkulturalität
  6. Interdisziplinarität

Folgende Studiengänge sind für Studierende möglich